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SCHMERZKLINIK am ARKAUWALD |
Erfahrung schon seit
1987
Auf der Grundlage
des § 40 bzw. 111 SGB V bieten wir Mitgliedern
gesetzlicher Kostenträger
Rehabilitationsbehandlungen
an und
Patienten mit privater Krankenkasse
erhalten eine Krankenhausbehandlungen
gemäß OPS 8-918. Die Klinik ist auch beihilfefähig.
Informationen zum Thema Schmerz und Schmerztherapie
Fußschmerz
weitere
Suchbegriffe:
Schmerz /
Schmerzen in der Fersenregion
Ein Fu ß
besteht aus
Schmerzen können in allen drei Abschnitten auftreten oder auch alle drei Anteile betreffen. |
Neben dem "normalen" Fu ß gibt es noch zwei interessante Varianten:
Der griechische Fu ß - dabei ist die 1.Zehe kürzer als die 2., aber länger als die 3. - und
der chinesische Fu ß, dieser ist durch frühkindliche Bandagierung verformt ist, in dem die die Zehen 2 - 5 extrem sohlenwärts gebogen sind. Die Variante führt in späteren Jahren häufig zu einem chronischen Fußschmerz.
Die häufigste (harmlose) Ursache für einen Fußschmerz ist sicherlich ein Senkfuß (= Abflachung des Fu ßlängsgewölbes), Spreizfuß (= Fu ßfehlform mit Einsinken des Fu ßquergewölbes) oder der Sen k-Spreizfuß. Die Behandlung besteht in einer Verordnung entsprechender Schuheinlagen.
Fußschmerz in der Fersenregion hervorgerufen durch einen Fersensporn:
Als hinterer Fersensporn wird ein dornartiger Knochen auswuchs (Exostose) am bzw. vor dem Achillessehne nansatz bezeichnet; für den oberen Fersensporn verwendet man den Begriff "Haglund Ferse" (Haglund-Exostose oder auch Hohe Ferse). Beim unteren Fersenspor n (auch plantarer Fersensporn (= die Fußsohle betreffender) genannt) befindet sich die Exos tose an der Unterseite des Tuber calcanei (= Fersenbein höcker). Dann gibt es noch den "Aponeurosensporn" (= Sporn an einer Sehnen platte) am Ursprung der kleinen Fu ß muskeln und weiter vorne den "Ligamentsporn" (= Sporn an einem Gewebsband) als Überlastungsschaden infolge Senkung des Fu ßgewölbes.
Weitere möglichen Ursachen für einen Fußschmerz in der Fersenregion:
Patienten mit einem Fußschmerz in der Fersenregion
(gilt aber auch für andere Körperbereiche) kommen meist erst zum
Schmerztherapeuten, wenn ein chirurgischer Behandlungsversuch (z.B. Abtragung
der Exostose
(= Knochenauswuchs))
oder eine Behandlung mit Röntgenstrahlen keine Schmerzlinderung brachte.
Manchmal ist in diesen Fällen eine deutliche Besserung durch die Iontophorese
(= Einbringen eines Arzneimittels durch die Haut mittels elektrischem Strom)
(z.B. mit
Diclofenac) zu erzielen. Auch eine
Magnetfeldtherapie
(pulsierende
Signaltherapie)
kann hilfreich sein.
Mit der
therapeutischen
Lokalanästhesie
(=
Behandlung mit einem
örtlichen Betäubungsmittel)
kann das
Schmerzproblem oft
erfolgreich gelöst werden. Die Infiltration mit einem
Lokalanästhetikum
(=
örtliches Betäubungsmittel)
(auch mit Kortikoidzusatz) ist allerdings relativ schmerzhaft und eignet sich
deshalb kaum zur serienmäßigen, wiederholten Anwendung.
Besser sind wiederholte Blockaden des N. ischiadicus, in hartnäckigen Fällen
optimal kontinuierlich mit Katheter (*siehe unten).
Bei der sog. Achillodynie handelt es sich um vor allem bei Belastung des Beine s auftretender Fußschmerz im Fersenbereich, wobei die Ach illessehne und der darunter liegende Schleimbeutel beteiligt sind, z.B. bei Periostitis calcanei (= Knochenhautentzündung des Fersenbeins) oder Achillobursit is (= En tzündung des Schleimbeutels zwischen Fersenbei n und Achilless ehne) als Unfallfolge.
(Hinteres)
Tarsaltunnel-Syndrom
Dorsal
(= hinter) und kaudal
(= unterhalb) des Fu ßinnenknöchels
verläuft der Nerv tibialis posterior in einem Kanal (Ta rsaltunnel),
bedeckt vom Retinaculum musculorum flexorum
(= ein Halteband). Ein örtlicher Kompressionsschaden
des Nervs führt zum
Tarsaltunnelsyndrom.
Neben Fu ßschmerzen und
Parästhesien
(= Mißempfindungen) im Bereich der (eher hinteren)
Fußsohle,
vor allem beim Gehen und nachts, kommt es im weiteren Verlauf auch zu sensiblen
(= die Empfindung betreffende)
und motorischen (= die Muskeltätigkeit
betreffende) Ausfällen. In typischer Weise besteht ein
Druckschmerz hinter dem Malleolus (=
Fu ßknöchel).
Therapie:
Druckentlastung, operative Spaltung des Retinaculums
(= Halteband) oder auch operative
Neurolyse
(=
Nerven
freilegung).
Verbleibt dennoch weiterhin ein Fußschmerz (chronischer) sind im Rahmen der therapeutischen
Lokalanästhesie
(=
Behandlung mit einem
örtlichen Betäubungsmittel) wiederholte Blockaden des Nervus ischiadicus
hilfreich, optimal kontinuierlich mit Katheter (*siehe unten).
(Vorderes) Tarsaltunnels yndrom
Es handelt sich um ein
Kompressionssyndrom, genauer
gesagt um ein
Nervenkompressionssyndrom (=
durch Druck, Einengung entstandene Krankheitszeichen)
des Nervus peroneus profundus. Dieser Nerv zieht unter dem
Muskel
extensor
digitorum longus in die Tiefe des Streckerfaches und gelangt am oberen
Sprunggelenk
auf den
Fußrücken
und wird hier vom Ligamentum cruciatum (=
Kreuzband am Fu ßrücken) bedeckt.
Eine Kompression
(= Druck, Einengung) in
diesem Bereich (z.B. durch enges Schuhwerk) führt zu Schmerzen am Fu ßrücken.
In typischer Weise verstärken sich die Schmerzen bei Druck auf das Ligamentum.
Therapie:
Druckentlastung
Bei einem persistierenden (=
weiter bestehenden) Fußschmerz
sind ebenfalls wiederholte Blockaden des Nervus ischiadicus hilfreich,
optimal kontinuierlich mit Katheter (*siehe unten).
Eine Metatarsalgie (Mittelfußschmerz) kann im Mi
ttelfuß von folgenden Strukturen ausgehen:
---1) Gelenke
---2) Knochen
---3) Weichteile
Ad 1)
Arthrosen der Zehengrundgelenke können bei entsprechender
Schmerzausstrahlung in den Mi
ttelfuß ebenfalls eine Metatarsalgie hervorrufen.
Ad 2) Meist liegt als Folge einer Überlastung
eine
Knochenhautentzündung (Periostitis)
vor. Relativ selten besteht ein
Morbus Köhler.
Morbus Köhler II. Beim Typ I handelt es sich um
eine aseptische (=
ohne Beteiligung von Erregern) Osteochondronekrose
(= Ablösung abgestorbener Gelenkknorpelstückchen) des Os naviculare
pedis (= Kahnbein des Fu
ßes) und beim Typ II liegt ein
Um- bzw. Abbau des Knochens
am Köpfchen des zweiten Mi
ttelfußknochens (seltener des 3. und 4.) vor. Betroffen ist meist das
weibliche Geschlecht, überwiegend zwischen dem 12. und 18. Lebensjahr, teilweise
aber auch älter. Behandlung: Einlagen. Evtl. Operation, aber erst nach Wachstumsabschluß.
Ad 3) Zu den Weichteilen zählen Nerven (Mor
ton-Neu
ralgie siehe weiter unten), Sehnen (Tendinitis),
Sehnenscheiden (Sehnenscheidenentzündung
bzw.
Tendovaginitis),
Bänder, Bindegewebsplatte (Fasciitis), oder auch Schleimbeutel (Schleimbeutelentzündung
bzw.
Bursitis).
Die mit Abstand häufigste Ursache für
Schmerzen im mi
ttleren Fuß ist die
Morton Neuralgie, weshalb für diese auch das Wort Metatarsalgie synonym
(= andere Bezeichnung für
die gleiche
Schmerzerkrankung)
verwendet wird. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um ein Kompressionss yndrom (=
ein Krankheitszeichen, das durch mechanischen Druck entsteht) der
Plantarnerven (Nn. plantaris medialis et lateralis) (=
Nerven
im Bereich der vorderen Fußs ohle).
Beklagt werden vorwiegend brennende, teilweise anfallsartig auftretende
Fußschmerz en im Bereich der vorderen
Mittelfuß
knochen mit Ausstrahlung in die Nachbar
zehe n. Druck auf die (mehr
vordere) Fu ßsohle
wirkt schmerzauslösend bzw. deutlich schmerzverstärkend.
Ursächlich ist eine durch mechanischem Druck verursachte Nervenreizung, hpts.
bei Sen k-/Sp reizfuß. Dabei kommt es zu einer spindelförmigen Auftreibung der
beteiligten Nerven, hervorgerufen durch eine Fi
brose (= krankhafte Bindege
websvermehrung infolge einer Dur
chblutungsstörung)
in den beteil
igten Bl
utgefäßen. Zur Therap
ie eignet sich sehr zuverlässig unten
beschriebene Nervenblockade mit Katheter*.
Auch der
Morbus Sudeck kann zu
einem heftigen Fußschmerz führen.
Zu einem
Morbus Sudeck
(auch als Sudeck Dystrophie,
Sudeck Atrophie oder
komplexes
regionales Schmerzsyndrom Typ I bezeichnet)
kann es nach jeder
Arm -
oder
Bein verletzungen kommen. Die Pathogenese
(= Krankheitsentwicklung)
ist unbekannt. Die Patienten klagen über diffuse, heftige und
brennende
Schmerzen, ähnlich wie bei einer
Kausalgie
(Komplexes
regionales Schmerzsyndrom Typ II)
(=
Schmerzen
nach
Nervenverletzung).
Aufgrund der Zirkulationsstörung sind die betroffenen Partien meist bläulich
livide verfärbt und ödematös (=
aufgequollen)
verändert. Beteiligte
Gelenk e versteifen.
Die Art der Gewebsveränderung läßt
an eine lokal begrenzte vegetative Entgleisung denken (Debrunner 1988). Besonders gravierend ist diese Krankheit im Bereich der
Hand, weil sie dort
häufig zur Invalidität führt.
Auf dem Röntgenbild sieht man eine typische,
fleckige
Osteoporose. Im Bereich der unteren
Extremität
tritt die
Sudeck Dystrophie bevorzugt im Bereich der
Hüfte,
des
Knie
s und des Fu
ßes auf.
Weitere Informationen zu dieser
Erkrankung erhalten Sie hier:
www.sudeck-krankheit.de
Bei der Fasziitis plantaris liegt eine En tzündung
der
bindegewebigen Platte der Fußsohle
vor. Diese
Fußsch merzen sind
gekennzeichnet durch eine Druckschmerzhaftigkeit des
Fersenbein
s sowie ausstrahlenden Fußsohlensch
merzen.
Bei diesen hartnäckigen und anhaltenden Fu
ßsohlenschmerzen ist die unten* aufgeführte, kontinuierliche
Blockademethode hilfreich, weil kausal (= auf die Ursache
gerichtet).
Burning-feet-Syndrom - Als Ursache
wird eine Hypovitaminose
(= Vitaminmangel) (Pantothensäure-,
Nicotinsäure-, Aneurinmangel
(= Vitamin B)) oder
Mangel an Mineralien (z.B. Magnesium) im Gefolge von Stoffwechsel- oder auch Ernährungsstörungen vermutet.
Die mikroskopische Gewebeuntersuchung zeigt
gefäßbedingte anoxämische
(= durch Sauerstoffmangel hervorgerufene) Schädigungen
peripherer Nerven.
Das Bur ning-feet-Syndrom ist
gekennzeichnet durch nächtliche (bei Bettwärme auftretende, durch Kühlung
linderbare) Anfälle schmerzhaften Brennens der
Füße bzw.
beider Fußsohlen, evtl. begleitet mit
vegetativen und trophischen Störungen (z.B. örtliche Schweißbildung bzw.
Hautschuppung),
Muskel
verspannung u. Nervenreizzuständen (Polyneuropathie).
Zur Therapie dieser Fu ß-
bzw. Fu
ßsohlenschmerz en kann eine Substitutionstherapie (=
Behandlung durch künstliche Zufuhr dem Körper normalerweise zur Verfügung stehender Substanzen)
versucht werden, leider sind die Erfolge
damit eher mäßig.
Zur Therapie weiter anhaltender Fu ß- bzw.
Fu
ßsohlenschmerzen eignet sich die kontinuierliche
Blockade des Nervus ischiadicus mit Katheter (*siehe unten).
Der Vollständigkeit
halber seien noch die Fu
ßschmerzen bei der
Erythromelalgie
(auch als
Erythermalgie, oder
Er
ythrothermalgie
bezeich
net) erwähnt, gekennzeich
net durch bren
nende,
schmerzhafte Sen
sationen im Bereich der
Fü
ße, aber auch
Hän
de. Wärme
verstärkt die Beschwerden. Die Schmerzbereiche sind häufig gerötet, teilweise
aber auch zyanotisch
(= bläulich verfärbt),
was dann zu einer Verwechslung mit dem
Morbus Raynaud
(Raynaud
Syndrom,
Raynaud Krankheit) führen kann. Manchmal treten auch Ödeme (=
krankhafte Flüssigkeitsansammlungen)
auf.
* Bei der
kontinuierlichen Blockade des Nervus
ischiadicus wird vorübergehend (z.B. 10-14 Tage lang) ein dünner Kunststoffschlauch von der
Oberschenkel
rückseite her dicht an den Nerv eingeführt. Die Einpflanzung
erfolgt nahezu schmerzfrei durch eine handelsübliche Kanüle hindurch, es muß
also nicht „aufgeschnitten“ werden. In der Folge wird ü
ber d iesen Katheter
meh rmals täglich, jeweils nach Abkl
ingen der voran gegangenen Dosis, das örtliche
Betäu bungsmittel völlig sch
merzlos nachgespri tzt. In bestimmten Fällen kann
zur Verabreichung des örtlichen Betäubungsmittel durch den Katheter hindurch
auch eine kleine Pumpe angeschlossen werden. Das örtliche Betäubungsmittel
wird bei dieser Behandlung so dosiert, dass die grobe Kraft erhalten bleibt (bei
gleichzeitiger Hemmung der Sch
merzreizleitung), damit beg
leitend
krankeng
ymnastische Übungsbehand
lungen mögl
ich bleiben. Nach längerer
Therapiedauer (z.B. 2-3 Wochen) verbleibt in den meisten Fällen eine deutliche
Schmerzlinderung, oft aber auch Schmerzfreiheit.
Dieser anhaltende Effekt über die Behandlungszeit hinaus ist u.a. darauf zurückzuführen,
daß bei dieser Blockadebehandlung auch die sog. vegetativen Nerven betroffen
sind, woraus eine sehr deutliche Durchblutungssteigerung resultiert.
Dies ist der Grund, warum diese Behandlungsmethode besonders bei Schmerzen, die
durch entzündliche oder auch degenerative (= abnutzungsbedingte)
Prozesse entstanden sind, hilfreich ist.
Gleiches gilt für auch Schmerzen im Rahmen einer
Nervenerkrankung (z.B. Mor
ton Neuralg
ie), da eine
verbesserte Durchblutung auch den Nervenzellstoffwechsel optimiert. Nach
neueren Erkenntnissen vermag eine solche intensive Blockadebehandlung auch
das sog. Schmerzgedächtnis zu löschen.
Daß
Lokalanästhe tika
(= örtliche
Betäubungsmittel) auc h en
tzündungshemmend wirken, is t zwischenzeitlich
wissensch aftlich erwiesen. Wenn Sie mehr d
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